März 9, 2017

März 2017

Smartrplace Gründer auf dem FactoryHack in Lemgo

Am ersten Märzwochenende 2017 nahmen die beiden Smartrplace-Gründer David Nestle und Christoph Nölle an einem einzigartigen Programmier-Festival teil: dem „FactoryHack 2017“ im Innovation Campus Lemgo. Auf dem weltweit größten Hackathon hatten 300 IT-Experten 42 Stunden lang Zeit, um ihre innovativen Ideen in einem realen industriellen Produktionsumfeld, der „SmartFactory OWL“ umzusetzen.

Das Smartrplace-Team ging mit einer Idee zur Vereinfachung von Energieanalysen in Fabriken an den Start. Mit der neuen Lösung können übliche Energiemessgeräte einfach an einzelnen Maschinen installiert werden. Die Software erkennt diese automatisch im lokalen Netzwerk und identifiziert die angeschlossene Produktionsanlage an Hand ihrer Leistungssignatur, die für verschiedene Anlagen und Betriebszustände aufgenommen wird.

 

Die Lösung kann einerseits dafür verwendet werden, weitere Signaturen aufzunehmen und zu klassifizieren, um auf diese Weise eine umfassende Datenbank von Produktionsanlagen aufzubauen. Andererseits können damit anlagenspezifische Energieanalysedaten bereitgestellt werden, ohne dass eine manuelle Konfiguration des Kommunikationsnetzwerks notwendig wäre. Die Messdaten der Anlagen können lokal auf einem Rechnersystem gespeichert und verarbeitet oder auch bequem durch einen Cloud-Service analysiert werden. Da die Signaturen bereits eine Trennung verschiedener Betriebszustände erlauben, kann auch der Energieverbrauch in der Analyse sehr genau und effizient den einzelnen Betriebszuständen und Produktionsschritten einer Anlage zugeordnet werden. Damit ist eine Identifikation von Phasen mit leicht einzusparendem Energieverbrauch („Low Hanging Fruits“) wesentlich schneller möglich als mit herkömmlichen Analysen.

Smartrplace-Gründer und CEO David Nestle sagt über den FactoryHack: „Die Smart Factory in Lemgo ist der ideale Ort, um schnell innovative Ideen für Automation und Assistenzsysteme in der Produktion zu entwickeln und zu testen. Dabei ist die Vision entstanden, dass die Installation von Assistenzsystemen auf der Basis von OGEMA in der Produktion künftig ähnlich einfach und schnell zu erledigen sein muss, wie das heute schon für den Smart Home-Bereich Standard ist.“